Veranstaltungs-Kalender
Veranstaltung
- Titel:
- Ulrike Claßen-Büttner: Nadelbinden. Ein Vorläufer des Strickens?
- Wann:
- 23.03.2012
- Referent:
- Ulrike Claßen-Büttner
- Kategorie:
- Vorträge
Beschreibung
In Kooperation mit dem Nadelmarkt laden wir ein zu einem Vortrag aus dem Bereich der Handarbeit. Die Archäologin und Autorin Ulrike Claßen-Bütter, Eingeweihten auch bekannt als die Filzfee, wird über archäologische Funde Sprechen, die Licht in das Rätsel um eine uralte Handarbeitstechnik bringen.Beginn des Vortrags 19.30 Uhr, Eintritt 10 €, um Kartenreservierung wird gebeten unter 02371-820 720 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Wir empfehlen einen Wochenendaufenthalt im Literaturhotel, denn das Programm des Nadelmarktes 2012 lohnt sich sehr:
Freitag, 23.03. 2012:
16:00 Uhr, Führung im Stadtmuseum, Fritz-Kühn-Platz 1
„Wirtschaftsgeschichte in Iserlohn"
17:00 Uhr, Stadtrundgang „NadelOrte" mit Marlies Gorki, Stadtinformation
20:00Uhr, Vortrag im Literaturhotel: „Nadelbinden – Ein Vorläufer des Strickens? Archäologische Funde bringen Licht in die Rätsel einer uralten Handarbeitstechnik" mit Ulrike Claßen- Büttner, Archäologin und Autorin
Samstag, 24.03. 2012 und Sonntag, 25.03. 2012:
EDLES aus HANDWERK und DESIGN - Nadelmarkt jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr
jeweils 11:00 Uhr: Führung im Nadelmuseum „Wie kommt das Öhr in die Nadel?"
jeweils 12:00, 14:00 und 15:00 Uhr: Besuchsraum Filmvorführung „Nadelfabrik Weyland"
jeweils 17:00 Uhr: Außenplatz, Musik zum Ausklang SereNadel, Musikschule Iserlohn
und: STICH.Punkt mit museumspädagogischen Prorammen
Referent
- Referent:
- Ulrike Claßen-Büttner - Website
Beschreibung
Ulrike Claßen-Büttner ist Archäologin, freischaffende Textilkünstlerin, Museumspädagogin und Autorin. Sie lebt mit Mann und Kind im Altmühltal in Bayern. Nach einer Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin an der PTA-Fachschule Siegen und drei Jahren beruflicher Tätigkeit in einer Apotheke, entschloss sie sich 1998 ihren Traum zu verwirklichen und ein Archäologie-Studium aufzunehmen.
Sie studierte Ur- und Frühgeschichte, Geologie/Paläontologie, provinzialrömische Archäologie sowie Ethnologie in Köln und schloss mit dem Magisterexamen ab. Thema ihrer Magisterarbeit war die wissenschaftliche Auswertung einer archäologischen Lehrsammlung, die in der NS-Zeit für den Einsatz im Schulunterricht hergestellt wurde.
Während des Studiums faszinierte sie die Komplexität archäologischer Textilfunde. In Praktika und Weiterbildungen erfolgten erste Einblicke in verschiedene historische Textilverarbeitungstechniken. Schnell war für sie klar, dass sie anhand archäologischer Funde im Bereich der textilen Techniken forschen wollte, und dies nur mit einer entsprechenden praktischen Erfahrung Hand in Hand gehen könne.
Seit 2003 hat sie sich daher Stück für Stück in archäologischen Kontexten belegte Herstellungsverfahren von Textilien angeeignet, so dass sie heute als Künstlerin und Museumspädagogin insbesondere Wiederbelebung und Vermittlung verlorengegangenen Wissens im Auge hat.
Aber auch Ihre Forschungen im Rahmen einer Dissertation mit dem Arbeitstitel „Prähistorische Textiltechniken“ betreibt sie weiter. Erste „Nebenprodukte“ dieser Arbeit sind eine Wanderausstellung mit dem Titel „Spinnst Du? – Na klar!“ und die zugehörige Begleitpublikation. Die Ausstellung war seit 2009 an verschiedenen Orten in Deutschland zu sehen (unter anderem im Winter 2010/2011 im Stadtmuseum Iserlohn) und wird im Sommer 2012 in Italien gezeigt.
Frisch abgeschlossen ist ihr Buch zur Geschichte und Technik des Nadelbindens mit dem Titel „Nadelbinden – Was ist denn das?“. In Vorbereitung ist ein Band zur Sprangtechnik.
Sie studierte Ur- und Frühgeschichte, Geologie/Paläontologie, provinzialrömische Archäologie sowie Ethnologie in Köln und schloss mit dem Magisterexamen ab. Thema ihrer Magisterarbeit war die wissenschaftliche Auswertung einer archäologischen Lehrsammlung, die in der NS-Zeit für den Einsatz im Schulunterricht hergestellt wurde.
Während des Studiums faszinierte sie die Komplexität archäologischer Textilfunde. In Praktika und Weiterbildungen erfolgten erste Einblicke in verschiedene historische Textilverarbeitungstechniken. Schnell war für sie klar, dass sie anhand archäologischer Funde im Bereich der textilen Techniken forschen wollte, und dies nur mit einer entsprechenden praktischen Erfahrung Hand in Hand gehen könne.
Seit 2003 hat sie sich daher Stück für Stück in archäologischen Kontexten belegte Herstellungsverfahren von Textilien angeeignet, so dass sie heute als Künstlerin und Museumspädagogin insbesondere Wiederbelebung und Vermittlung verlorengegangenen Wissens im Auge hat.
Aber auch Ihre Forschungen im Rahmen einer Dissertation mit dem Arbeitstitel „Prähistorische Textiltechniken“ betreibt sie weiter. Erste „Nebenprodukte“ dieser Arbeit sind eine Wanderausstellung mit dem Titel „Spinnst Du? – Na klar!“ und die zugehörige Begleitpublikation. Die Ausstellung war seit 2009 an verschiedenen Orten in Deutschland zu sehen (unter anderem im Winter 2010/2011 im Stadtmuseum Iserlohn) und wird im Sommer 2012 in Italien gezeigt.
Frisch abgeschlossen ist ihr Buch zur Geschichte und Technik des Nadelbindens mit dem Titel „Nadelbinden – Was ist denn das?“. In Vorbereitung ist ein Band zur Sprangtechnik.
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